Ein großer überregional agierender Baustoffproduzent vertreibt bereits seit vielen Jahren am Werkstandort Moosburg ein Kieswerk sowie ein Transportbetonwerk. Die dafür benötigten Primärrohstoffe werden auf den umliegenden Flurstücken nass gewonnen und im Kieswerk zu Schüttgütern für den Straßen- und Erdbau sowie zu Gesteinskörnungen für die Herstellung von Beton verarbeitet. Ebenfalls am Standort ansässig ist ein Asphaltwerk.
Neben den Abnehmern am Hof sowie größeren Baufirmen stellen Kleinkunden aus dem Garten- und Landschaftsbau aus dem Bereich Moosburg einen beträchtlichen Teil des Kundenstamms dar. Aus diesem Kundenstamm erfolgten seit längerem Anfragen, ob am Standort auch Bauschutt oder Aushub angenommen werden könne, da dies die Fahrwege wesentlich verkürzen und die Abgabe von Bauschutt sowie die Abholung von Sand, Kies und Splitt in einem Schritt erfolgen würde.
Um kleinere Mengen an nicht gefährlichen Abfällen, konkret Bauschutt und Bodenaushub (Z0 und Z1.1), annehmen und lagern zu können, wurde eine „Immissionsschutzrechtliche Genehmigung für einen Annahme- und Lagerplatz nach BImSchG“ beantragt und im Jahr 2024 genehmigt.
Für die Annahme und Lagerung werden zum einen eine Lagerfläche im Freien sowie überdachte Materialboxen bereitgestellt. Die vorhandene Infrastruktur wie Waage, Betriebstankstelle, Verwaltung, etc. des Werks wird mitgenutzt .
Als naturschutzfachlicher Ausgleich wurde im Frühjahr 2024 in Abstimmung mit der UNB ein Amphibien-Habitat angelegt, welches dauerhaft an dieser Stelle erhalten werden kann und den zahlreich vor Ort vorkommenden Amphibien als Lebensraum dient.