Wankner und Fischer - Landschaftsarchitekten BDLA, Eching bei München | Lehm- und Sandabbau, Sinnering
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  • >> Übersicht Abbauplanung, Stand 03.2016
  • >> Rekultivierungsplanung der Lehm- und Sandgrube Sinnering, Stand 03.2016
  • >> Plandarstellung der Bewertung von Kompensationsbedarf und -umfang, Stand 03.2016
  • >> Blick über die Erweiterungsfläche, Aufnahme 03.2015
  • >> Blick in den laufenden Abbau, Aufnahme 03.2015
  • >> Blick in den laufenden Abbau, Aufnahme 05.2020
  • > Brutröhren der Uferschwalbe an Steilwänden, Aufnahme 03.2015
  • > Brutröhren der Uferschwalbe an Steilwänden, Aufnahme 05.2020

Lehm- und Sandabbau, Sinnering

 

Projekt: Antrag auf Erweiterung der Lehm- und Sandgrube Sinnering, Tektur des Antrags auf Sandabbau von 2014 und Tektur der Rekultivierungsplanung, Buch am Erlbach & Kirchberg

 

Zeitraum: ab 2015

 

 

Ein großer Ziegelhersteller ist darauf angewiesen, die Rohstoffversorgung in Form von Lehm und Sand langfristig zu sichern. Dafür wurden für die seit Jahrzehnten bestehende Grube Sinnering eine großflächige Erweiterung, eine Tektur-Antrag zum Sandabbau und eine Überplanung der Rekultivierung beantragt und im Jahr 2017 genehmigt.

Das Planungsgebiet umfasste hierbei eine Größe von rund 35 ha.  Der geplante Trockenabbau, d.h. Abbau ohne Eingriff in das Grundwasser, ist in mehreren Abschnitten geplant. Nach Wiederverfüllung und  Abschluss der Rekultivierung sollen sich die Flächen wieder wie selbstverständlich in die landwirtschaftlich geprägte Landschaft einfügen. Die neuen Flächen sollen der ursprünglichen Nutzung – v.a. Wald- und Ackerflächen – entsprechen und eine Verbesserung des örtlichen Naturschutzes bewirken, u.a. durch die Anlage von wechselfeuchten Fläche als dauerhaften Lebensraum für bspw. Gelbbauchunke oder Wechselkröte.

Ein Hydrogeologisches Gutachten ergänzte die Antragsunterlagen, welche neben der textlichen Erläuterung auch diverse Pläne umfassten. Eine detaillierte Abhandlung der einzelnen Arten erfolgte im Rahmen einer ‚Speziellen artenschutzrechtlichen Prüfung‘. Die Kompensationsermittlung wurde gemäß der BayKompV erbracht.

Um in Zukunft im Sinne der Ressourcenschonung und zur  Rohstoffversorgung auch Lehm verwenden zu können, der bei Baumaßnahmen als Aushub anfällt und qualitativ den Ansprüchen der Ziegelproduktion genügt, wurde im Jahr 2020 für einen Teilbereich der Grube ein Antrag auf die Zwischenlagerung von geogenen Tonen und Lehmen aus Bauvorhaben und eigenen Gruben beantragt und genehmigt.

 

Date

19. Dezember 2017

Category

Abbau-/Rekultivierungsplanung / Projekte, Eingriffsregelung nach BayKompV

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