Wankner und Fischer - Landschaftsarchitekten BDLA, Eching bei München | Kiesabbau, Eching Süd
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Kiesabbau, Eching Süd

 

Projekt: Antrag auf wasserrechtliche Erlaubnis zum Abbau von Kiesen

 

Zeitraum: seit 2000

 

 

Für das Kieswerk am Hollerner See wurde ein Ersatzstandort benötigt. Dieser wurde im Rahmen eines Raumordnungsverfahrens (ROV), einer FNP-Änderung sowie einer Bebauungs- und Grünordnungsplan-Änderung im südlichen Gemeindegebiet von Eching nahe der Autobahn A9 ausgewiesen.

Für das Kieswerk mit Brecheranlage wurde ein eigenständiger BImSchG-Antrag erarbeitet.

Auf der bisher landwirtschaftlich extensiv genutzten Fläche wird ein Nasskiesabbau mit Grundwasserfreilegung beantragt. Dabei wird die Grube als wandernde Grube betrieben, d.h.es werden jeweils nur max. 30% der Gesamtfläche für den Abbau in Anspruch genommen; Abbau, Verfüllung und Rekultivierung laufen parallel.

Die Flächen werden wieder verfüllt zur Gewährleistung der Flugsicherheit (Vermeidung von Vogelschlag). Als Verfüllmaterial kommen örtlich anfallender Abraum, unverwertbare Lagerstättenanteile, unbedenklichen Bodenaushub ohne Fremdanteile und Waschschlamm in Frage.

Nach Abschluss der Nutzung sollen sich die Flächen wieder in die Landschaft einfügen. Dazu werden Lebensräume gemäß dem bestehenden Heideflächenkonzept eingerichtet:  extensiv bewirtschaftete Wiese entlang der Straßen, extensiv genutzte landwirtschaftliche Flächen auf dem Restgelände. Als Besonderheit wird im nördlichen Bereich eine Magerrasenfläche geschaffen, als Triebweg für die Schafe und als Wanderweg für Wechselkröten.

Im Rahmen einer ökologischen Baubegleitung wird der Abbaubetrieb in artenschutz-rechtlichen Belangen durch unser Büro bis zum Abschluss der Rekultivierung begleitet.

Date

19. Dezember 2017

Category

Abbau-/Rekultivierungsplanung / Projekte

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